Mit dem Rad zur Anse Source d’Argent
Zehn Minuten Radfahren zum meistfotografierten Strand der Welt — mit Kokosmühle, Riesenschildkröten …
Tour ansehenDie andere Seite von La Digue: drei Buchten mit Brandung, einem Felsbecken zum Baden — und unterwegs der Wald des Paradiesschnäppers.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
Ein Waldstück im Inselinneren für einen Vogel, den es fast nur hier gibt — rund hundert Paare des Schwarzen Paradiesschnäppers.
©Foto: Svein-Magne Tunli - tunliweb.no · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDrei Buchten an der Südostseite — weiter, wilder und leerer als der berühmte Strand, mit Brandung und ernstzunehmender Strömung.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer den berühmten Strand schon kennt oder die Menge meiden will, fährt quer über die Insel. Es ist die ehrlichere Hälfte von La Digue.
Unterwegs das Veuve-Reservat, fünf Radminuten vom Hafen. Das Waldstück existiert wegen eines einzigen Vogels: des Schwarzen Paradiesschnäppers, auf Kreolisch veuve. Er kommt praktisch nur auf dieser Insel vor, der Bestand liegt bei rund 100 Paaren. Die Männchen sind tiefschwarz mit blauem Augenring und Schwanzfedern, die länger sind als ihr Körper.
Ein Rundweg führt in zwanzig Minuten durch den Wald — schattig, still und ein angenehmer Kontrast zur Hitze. Eine Sichtung ist nicht garantiert; morgens sind die Chancen besser.
Dann über die einzige Querverbindung nach Grand Anse, 25 Radminuten mit einem kurzen Anstieg am Ende.
Grand Anse ist das Gegenteil von Anse Source d’Argent: ein weiter, offener Strand mit kräftiger Brandung, grobem hellem Sand und ohne Granitkulisse. Hier liegt kein Riff davor, die Wellen kommen ungebremst aus dem Indischen Ozean.
Die Warnung gehört dazu: Von Mai bis Oktober gibt es starke Rippströmungen, und es hat Todesfälle gegeben. Rettungsschwimmer gibt es nicht. Bei Warnschildern oder hoher Brandung bleibt man draußen.
Von dort führt ein Pfad in 15 Minuten über einen Felsrücken zur Petite Anse, einer Bucht ohne jede Bebauung, und nochmals 20 Minuten weiter zur Anse Cocos mit einem natürlichen Felsbecken, in dem man geschützt badet, während draußen die Brandung läuft. Diese drei Buchten hintereinander sind der schönste Spaziergang der Insel.
Zeitrechnung: rund fünf Stunden mit Rad- und Fußwegen.
Praktisch: Räder bleiben am Ende der Straße, weiter geht es zu Fuß. Wasser mitnehmen, an Petite Anse und Anse Cocos gibt es nichts. Feste Sandalen für den Pfad, riffverträgliche Sonnencreme. Umkehrzeit mit Blick auf den letzten Tender festlegen.
Zehn Minuten Radfahren zum meistfotografierten Strand der Welt — mit Kokosmühle, Riesenschildkröten …
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