Quer über die Insel zu den Oststränden
Die andere Seite von La Digue: drei Buchten mit Brandung, einem Felsbecken zum Baden — und …
Tour ansehenZehn Minuten Radfahren zum meistfotografierten Strand der Welt — mit Kokosmühle, Riesenschildkröten und Granitblöcken im Türkiswasser.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Another one of my pictures:
This photograph was taken by Medium69 (William Crochot) and released under the license st · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEine alte Kokosplantage mit ochsenbetriebener Mühle, Vanillegarten, Kolonialhaus und einem Gehege mit Riesenschildkröten.
©Foto: Giles Laurent · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsRund geschliffene Granitblöcke in flachem Türkiswasser — der meistfotografierte Strand der Welt, und er hält, was die Bilder versprechen.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
La Digue ist Reedehafen, und von zehn Stunden geht eine für die Tender ab. Danach gilt: Fahrrad nehmen. Hunderte stehen am Anleger bereit, kosten 10 bis 15 Euro für den Tag, und es gibt kaum Autos auf der Insel.
Zuerst L’Union Estate, acht Radminuten südlich. Die alte Kokosplantage zeigt, wovon La Digue vor dem Tourismus lebte: Der Trockenofen steht noch, und in einer Mühle läuft ein Ochse im Kreis und zerquetscht mit einem Steinrad die getrockneten Kokosstücke — eine der letzten arbeitenden ihrer Art im Indischen Ozean.
Dazu ein Vanillegarten (Vanille ist eine Orchidee und muss hier von Hand bestäubt werden, weil die natürlichen Bestäuber fehlen), ein Plantagenhaus von 1900 im kreolischen Stil, der Friedhof der ersten französischen Siedler von 1798 — und ein Gehege mit Aldabra- Riesenschildkröten, von denen die älteste über hundert Jahre alt ist.
Dann durch das Gelände zum Strand. Anse Source d’Argent ist der Grund, warum Schiffe hier ankern: weißer Sand, flaches türkises Wasser und dazwischen Granitfelsen, von Wind und Wasser über Jahrmillionen rund geschliffen.
Diese Formationen gibt es nur auf den Seychellen — der Archipel ist der einzige granitische Inselstaat mitten im Ozean, ein Bruchstück des Urkontinents Gondwana, das zurückblieb, als Indien nach Norden driftete.
Zur Tide: Bei Niedrigwasser steht man knöcheltief und watet zwischen den Felsen — gut zum Fotografieren, nicht zum Schwimmen. Bei Hochwasser geht Schwimmen, aber Teile des Strandes verschwinden.
Wer weitergeht als bis zur ersten Bucht, findet deutlich leerere Abschnitte — die meisten bleiben vorn.
Zeitrechnung: rund viereinhalb Stunden mit Radwegen.
Praktisch: Eintritt für L’Union Estate rund 10 Euro, bar. Riffverträgliche Sonnencreme, Hut, Wasser — Schatten gibt es nur unter den Felsen. Vormittags sind die besten Räder weg.
Die andere Seite von La Digue: drei Buchten mit Brandung, einem Felsbecken zum Baden — und …
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