Mit dem Rad zur Anse Source d’Argent
Zehn Minuten Radfahren zum meistfotografierten Strand der Welt — mit Kokosmühle, Riesenschildkröten …
Tour ansehenRund geschliffene Granitblöcke in flachem Türkiswasser — der meistfotografierte Strand der Welt, und er hält, was die Bilder versprechen.
Anse Source d’Argent ist der Grund, warum Schiffe vor La Digue ankern. Der Strand zieht sich in mehreren kleinen Buchten die Westküste entlang, und was ihn ausmacht, sind die Granitfelsen: gewaltige Blöcke, von Wind und Wasser über Jahrmillionen rund geschliffen, in warmen Rot- und Grautönen, die teils im Wasser stehen, teils den Strand in Kammern teilen.
Diese Formationen gibt es nur auf den Seychellen. Der Archipel ist der einzige granitische Inselstaat mitten im Ozean — ein Bruchstück des Urkontinents Gondwana, das zurückblieb, als Indien vor rund 65 Millionen Jahren nach Norden driftete. Alle anderen tropischen Inseln sind vulkanisch oder aus Korallen gewachsen.
Davor liegt ein Saumriff wenige hundert Meter draußen, das die Wellen bricht. Deshalb ist das Wasser hier spiegelglatt und flach — und türkis in einer Intensität, die auf Fotos unglaubwürdig wirkt und vor Ort stimmt.
Zur Tide, und das ist wichtig: Bei Niedrigwasser steht man knöcheltief und watet zwischen den Felsen; zum Schwimmen taugt es dann nicht, zum Fotografieren umso mehr. Bei Hochwasser kann man schwimmen, aber Teile des Strandes verschwinden, und zwischen den Felsblöcken wird es eng.
Der Zugang führt über das Gelände von L’Union Estate und kostet Eintritt. Vom Eingang sind es zehn Gehminuten bis zur ersten Bucht; wer weitergeht, kommt in Abschnitte, die deutlich leerer sind — die meisten Besucher bleiben an der ersten.
Am Strand gibt es Stände mit Kokosnüssen, frischen Säften und Snacks.
Der Strand war Kulisse für Werbung, Filme und unzählige Titelbilder. Trotzdem lohnt er, weil er nicht enttäuscht — was selten ist bei Orten dieser Bekanntheit.
Zur Planung: 2,2 Kilometer vom Anleger, zehn Minuten mit dem Rad oder 25 zu Fuß. Drei Stunden mit Plantage.
Praktisch: Eintritt für L’Union Estate rund 10 Euro, bar. Riffverträgliche Sonnencreme, Hut, Wasser — Schatten gibt es nur unter den Felsen. Badeschuhe helfen, der Grund ist stellenweise steinig. Wertsachen nicht liegen lassen.
Vom Liegeplatz La Passe bis Anse Source d’Argent.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Anse Source d’Argent ist Teil folgender Landgänge.
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