Furnas: wo die Erde kocht
Brodelnde Schlammtöpfe mitten im Ort, ein Eintopf aus der Vulkanerde und ein Thermalbecken im …
Tour ansehenDie beiden berühmten Kraterseen von São Miguel an einem Tag — der grüne und der blaue im Westen, der einsame Feuersee in der Mitte.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Luis Ascenso from Lisbon, Portugal · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsZwei Kraterseen in einem Kessel — einer grün, einer blau, verbunden durch eine Brücke. Das Bild, für das die Azoren bekannt sind.
©Foto: The Cosmonaut · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDer Feuersee in der Inselmitte — ein Kratersee ohne Dorf, ohne Straße am Ufer, umgeben von Steilhängen und Wolken.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
São Miguel hat drei große Ziele, und diese Route nimmt zwei davon — die beiden, bei denen man ein Bild mitnimmt, das man nicht vergisst.
Zuerst Sete Cidades, 32 Kilometer westlich, rund 40 Minuten Fahrt. In einem Vulkankessel von fünf Kilometern Durchmesser liegen zwei Seen, die sich berühren: die Lagoa Verde und die Lagoa Azul, der eine grün, der andere blau.
Die Erklärung ist unspektakulär — der grüne ist flacher und spiegelt die bewaldeten Hänge, der blaue ist tiefer und spiegelt den Himmel. Die Legende ist schöner: eine Prinzessin mit grünen Augen, ein Hirte mit blauen, eine verbotene Liebe und zwei Seen aus Tränen.
Der klassische Blick ist der vom Vista do Rei auf 550 Metern. Daneben steht die Ruine des Monte Palace, eines 1989 eröffneten und nach 18 Monaten aufgegebenen Luxushotels.
Ein wichtiger Hinweis: Der Vista do Rei liegt oft im Nebel. Dann fährt man zwanzig Minuten weiter zum Miradouro da Boca do Inferno, der häufig über der Wolkendecke liegt und zusätzlich die kleineren Kraterseen zeigt. Der Weg dorthin dauert 15 Minuten zu Fuß.
Unten im Kessel liegt das Dorf Sete Cidades mit weißer Kirche und Hortensienhecken an jeder Straße — das zweite Azorenbild, blau von Juni bis September.
Dann quer zur Lagoa do Fogo, 35 Kilometer, rund 50 Minuten. Der „Feuersee" liegt im Krater des Vulkans Água de Pau auf 575 Metern und ist der einzige See der Insel, an dem nichts gebaut ist: kein Dorf, keine Straße am Ufer, kein Restaurant. Seit 1974 Naturschutzgebiet.
Das Bild ist deshalb anders: steile Hänge mit endemischer Vegetation, ein weißer Sandstrand am Nordufer, Wasser von Türkis bis Dunkelblau. Der Name stammt vom Ausbruch 1563, der das Umland verwüstete.
Auf dem Rückweg liegt Caldeira Velha: heiße Quellen, ein Wasserfall und Badebecken mitten im Farnwald. Wer Badesachen dabei hat, hängt eine Stunde an.
Zeitrechnung: rund sechs Stunden mit Fahrten. Mit Übernachtung bequem, an einem normalen Hafentag knapp.
Praktisch: Oben kühl und windig, Jacke mitnehmen. Mietwagen vorab buchen oder Taxi mit Festpreis. Und: Pläne nicht nach dem Morgenwetter streichen — auf den Azoren reißt es stündlich auf und wieder zu.
Brodelnde Schlammtöpfe mitten im Ort, ein Eintopf aus der Vulkanerde und ein Thermalbecken im …
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