Sete Cidades und der Feuersee
Die beiden berühmten Kraterseen von São Miguel an einem Tag — der grüne und der blaue im Westen …
Tour ansehenBrodelnde Schlammtöpfe mitten im Ort, ein Eintopf aus der Vulkanerde und ein Thermalbecken im botanischen Garten.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Jules Verne Times Two · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEin Tal, in dem die Erde dampft: brodelnde Schlammtöpfe, ein Eintopf aus dem Vulkanboden und ein Park mit Thermalbecken.
©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsSchwarzer Basalt auf weißem Kalk: drei Stadttore von 1783, Klöster, eine Markthalle und Pflaster aus Vulkanmosaik.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Furnas liegt in einem Vulkankrater im Osten von São Miguel, 42 Kilometer von Ponta Delgada, und es ist der Ort, an dem die Insel ihre Herkunft am deutlichsten zeigt: Hier dampft der Boden.
Mitten im Ort liegen die Caldeiras — ein Feld aus brodelnden Schlammtöpfen, zischenden Dampflöchern und heißen Quellen, direkt zwischen den Häusern. Der Schwefelgeruch ist durchdringend und nach zehn Minuten vergessen. An manchen Quellen steht, welches Mineralwasser sie liefern; man darf probieren, und es schmeckt metallisch und warm.
Drei Kilometer außerhalb, am Ufer der Lagoa das Furnas, liegt das zweite Quellenfeld — und dort wird gekocht. Für das Cozido das Furnas werden Töpfe mit Fleisch, Wurst, Kohl, Kartoffeln und Süßkartoffeln morgens in die heiße Erde eingegraben und nach sechs Stunden wieder ausgehoben. Das Ausheben gegen 12:30 Uhr ist ein kleines Schauspiel mit Publikum. Serviert wird in den Restaurants des Ortes — wer ihn essen will, reserviert vorher.
Der dritte Teil ist der Terra Nostra Park, ein botanischer Garten von 1780 mit alten Bäumen, Farnschluchten, Azaleen und Hortensien. In seiner Mitte liegt ein großes Thermalbecken mit eisenhaltigem Wasser von 38 Grad — ockerbraun, dampfend, und ein ausgesprochen angenehmer Ort, um eine Stunde im Warmen zu sitzen, während es regnet. Was man wissen muss: Das Eisenwasser färbt helle Badekleidung dauerhaft. Dunkle mitnehmen.
Wer mehr Zeit hat, geht zur Kapelle Nossa Senhora das Vitórias am See oder in die Poça da Dona Beija, kleinere Thermalbecken im Ort.
Zeitrechnung: rund fünfeinhalb Stunden mit Fahrten. Mit der Übernachtung ist das der zweite Halbtag, während der erste den Kraterseen gehört.
Praktisch: Caldeiras frei zugänglich, Park und Poça kosten Eintritt. Dunkle Badekleidung und eigenes Handtuch. Auf den Quellenfeldern auf den Wegen bleiben — die Kruste ist dünn, darunter kocht es.
Die beiden berühmten Kraterseen von São Miguel an einem Tag — der grüne und der blaue im Westen …
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