Bergen zu Fuß – Highlights der Altstadt
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Tour ansehenDie Domkirche liegt etwas oberhalb des Zentrums und ist auf dem Rückweg von der Standseilbahn gut mitzunehmen.
Die Domkirche steht seit dem 12. Jahrhundert an dieser Stelle; erstmals erwähnt wird sie 1181. Ursprünglich war sie dem heiligen Olav geweiht und hieß Olavskirche — diese Widmung trägt sie bis heute.
Bemerkenswert an ihr ist weniger die Größe als die Zähigkeit. Bergen hat immer wieder gebrannt, und die Kirche stand jedes Mal mitten darin: 1248, 1270, 1463, 1623, 1640 und beim großen Stadtbrand von 1702. Jedes Mal wurde repariert, umgebaut, ergänzt. Was heute dasteht, ist deshalb kein einheitlicher Bau aus einer Zeit, sondern eine über Jahrhunderte zusammengewachsene Kirche mit romanischem Kern.
Das meistfotografierte Detail steckt außen in der Mauer: eine Kanonenkugel aus dem Jahr 1665. In jenem Jahr lieferten sich englische und niederländische Schiffe im Hafenbecken von Bergen ein Gefecht — die Schlacht im Vågen. Ein Geschoss verfehlte sein Ziel, schlug in die Kirchenwand ein und blieb stecken. Herausgenommen wurde es nie. Man findet die Kugel an der Außenwand zum Turm hin; sie sitzt so hoch, dass man einen Moment suchen muss.
Das Innere ist schlicht und hell, mit rund 615 Sitzplätzen. Die Orgel stammt aus den 1990er Jahren und wurde von der österreichischen Werkstatt Rieger gebaut; eine erste Orgel ist hier schon für die Mitte des 16. Jahrhunderts belegt. Die Kirche ist Bischofssitz und wird regelmäßig für Gottesdienste und Konzerte genutzt — sie ist kein Museum, sondern in Betrieb.
Die Domkirche liegt etwas abseits der Hauptwege, ein gutes Stück vom Terminal entfernt und leicht ansteigend. Als alleiniges Ziel rechtfertigt sie den Weg für die meisten nicht. Sie passt gut zu einem Rundgang, der ohnehin in diese Richtung führt — etwa in Verbindung mit dem Weg zur Talstation der Standseilbahn.
Vom Liegeplatz Skolten bis Bergen Domkirke.
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Bergen Domkirke ist Teil folgender Landgänge.
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An der Außenmauer zum Turm hin, ziemlich weit oben. Sie stammt aus der Schlacht im Vågen von 1665, als sich englische und niederländische Schiffe im Hafen bekämpften. Man muss einen Moment suchen — von der Straßenseite aus ist sie am besten zu sehen.
Nein, die Kirche ist während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Sie ist aber eine genutzte Gemeindekirche und Bischofssitz: Bei Gottesdiensten, Proben oder Konzerten kann der Zugang eingeschränkt sein.
Als einziges Ziel für die meisten nicht — es sind rund 24 Minuten zu Fuß, leicht ansteigend. Wer ohnehin in Richtung Talstation der Standseilbahn oder in die östliche Altstadt geht, nimmt sie gut mit.
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