Portsmouth Historic Dockyard
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Landgang zwischen Marinegeschichte und Solent
Portsmouth International Port liegt am George Byng Way im Norden von Portsea Island, rund drei Kilometer nördlich der Wasserfront mit Historic Dockyard und Gunwharf Quays. Die Schiffe machen längsseits fest, in die Stadt kommst du zu Fuß in gut einer halben Stunde, per Bus, Taxi oder — je nach Anlauf — mit einem Bootsshuttle über das Hafenbecken. Alle großen Sehenswürdigkeiten liegen dort dicht beieinander.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Portsmouth unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der für Kreuzfahrtschiffe ausgebaute Liegeplatz am Passagierterminal George Byng Way, rund drei Kilometer nördlich der Wasserfront. Schiffe machen längsseits fest, der Weg in die Stadt führt vom Terminalausgang landeinwärts und dann nach Süden.
Die übrigen Liegeplätze des Passagierterminals werden überwiegend von den Fähren nach Frankreich, Spanien und zu den Kanalinseln genutzt; ist der Kreuzfahrtliegeplatz belegt, kann ein Anlauf auch hier abgefertigt werden. Der Fußweg unterscheidet sich nur um wenige Hundert Meter innerhalb des Hafengeländes.
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Diese Ziele lassen sich von Portsmouth aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
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Kurz an Land, das Wichtigste sehen.
Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Portsmouth International Port liegt am George Byng Way im Norden von Portsea Island, direkt am Ende der Autobahn M275 und in Sichtweite der Marineinsel Whale Island. Die Kreuzfahrtschiffe machen längsseits an den Liegeplätzen des Passagierterminals fest, tendern entfällt also. Das Problem ist nicht der Ausstieg, sondern die Lage: Bis zur Wasserfront mit Historic Dockyard, Gunwharf Quays und Old Portsmouth sind es rund drei Kilometer, und der Fußweg führt nicht am Wasser entlang, sondern über Rudmore Roundabout, Mile End Road und Queen Street durch Hafen- und Gewerbegelände. Zu Fuß solltest du 35 bis 45 Minuten je Richtung einplanen, unterwegs gibt es kaum Cafés. Schneller bist du mit dem Taxi vor dem Terminal oder mit einem Linienbus von den Haltestellen an der Ausfallstraße zum Verkehrsknoten The Hard. Manche Anläufe bekommen zusätzlich einen kostenlosen Bootsshuttle, der vom Schiff quer durch das Hafenbecken direkt nach Gunwharf Quays fährt; ob er an deinem Tag fährt, erfährst du an Bord oder am Terminalausgang.
Fast alles, was Portsmouth für einen Hafentag ausmacht, steht auf 800 Metern beieinander: das Portsmouth Historic Dockyard mit Nelsons HMS Victory, der 1860 gebauten HMS Warrior und dem Museum der 1545 gesunkenen und 1982 gehobenen Mary Rose, daneben Gunwharf Quays mit dem 170 Meter hohen Spinnaker Tower und der Bahnhof Portsmouth Harbour. Für das Dockyard allein brauchst du mit Victory, Mary Rose und Warrior drei bis vier Stunden. Bei acht oder neun Stunden bleibt danach Zeit für Old Portsmouth mit Round Tower und Square Tower am Hafeneingang oder für einen Bus nach Southsea, wo Southsea Castle aus der Zeit Heinrichs VIII. und das D-Day-Museum an der Strandpromenade stehen. Bei sechs Stunden entscheidest du dich besser für eine Sache. Das Geburtshaus von Charles Dickens, der 1812 hier zur Welt kam, liegt an der Old Commercial Road und damit näher am Terminal als die Wasserfront, öffnet aber nur saisonal — frag im Terminal oder in der Touristinformation nach.
Vom Steg bei The Hard fahren zwei kurze Schiffslinien, die den Tag verändern können. Die Gosport-Fähre setzt in wenigen Minuten ans westliche Ufer über, wo das U-Boot-Museum mit der HMS Alliance und das Explosion Museum liegen. Der Katamaran nach Ryde auf der Isle of Wight braucht gut zwanzig Minuten, taugt aber nur bei langer Liegezeit, weil du dich auf zwei Abfahrten verlässt und danach noch den Weg vom Hard zurück ans Schiff vor dir hast. Züge ab Portsmouth Harbour erreichen Winchester und Chichester in etwa einer Stunde, London Waterloo in knapp zwei; für London ist das an einem Hafentag ein sehr enges Fenster.
Portsmouth liegt an der Solent, im Windschatten der Isle of Wight, und gehört zu den trockeneren und sonnigeren Ecken Großbritanniens: Regen ist zu jeder Jahreszeit möglich, meist als kurzer Schauer. Regenjacke und feste Schuhe gehören ins Tagesgepäck; ein Schirm hilft auf der Promenade von Southsea wenig, weil der Wind vom Wasser her steht. Die historischen Schiffe im Dockyard erreichst du über offene Höfe, unter Deck geht es steil und eng zu, nasses Holz ist rutschig. Hafenrundfahrten hängen vom Wetter und vom Betrieb der Marine ab und können kurzfristig entfallen.
Bezahlt wird in Pfund Sterling. Karte und kontaktloses Zahlen funktionieren praktisch überall, viele Cafés und Museen nehmen gar kein Bargeld mehr an; Euro werden nicht angenommen. Geldautomaten stehen bei Gunwharf Quays und in der Commercial Road, nicht am Liegeplatz. Gesprochen wird Englisch. Großbritannien gehört weder zur EU noch zum Schengen-Raum: Nimm deinen Reisepass mit an Land und kläre vor dem Anlauf an Bord, ob für deine Staatsangehörigkeit eine elektronische Einreisegenehmigung nötig ist. Im Straßenverkehr gilt Linksverkehr — beim Überqueren zuerst nach rechts schauen.
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Hafen entdeckenJa, aber es ist kein Spaziergang am Wasser. Vom Terminal führt der Weg über den Rudmore Roundabout und die Mile End Road nach Süden, danach über die Queen Street bis The Hard. Rechne mit 35 bis 45 Minuten je Richtung durch Hafen- und Gewerbegelände. Wenn du die Zeit lieber in den Museen verbringst, nimm für eine Richtung Bus oder Taxi.
Für die drei bekannten Schiffe und das Mary-Rose-Museum solltest du drei bis vier Stunden einplanen, dazu die An- und Abreise. Bei acht bis neun Stunden Liegezeit geht das ohne Hetze. Bei sechs Stunden musst du dich auf einzelne Schiffe beschränken. Welche Kombitickets es gibt und was einzeln zugänglich ist, erfährst du am Eingang Victory Gate oder auf der Seite des Dockyards.
Der Hafen bietet für anlaufende Kreuzfahrtschiffe einen kostenlosen Wassershuttle an, der direkt nach Gunwharf Quays fährt und dort wenige Gehminuten vom Historic Dockyard entfernt anlegt. Er wird aber nicht bei jedem Anlauf eingesetzt und richtet sich nach Schiff und Reederei. Ob er an deinem Tag fährt und wie die letzte Rückfahrt liegt, erfährst du an der Gangway oder im Terminal.
Ab Bahnhof Portsmouth Harbour dauert die Fahrt nach London Waterloo knapp zwei Stunden je Richtung. Bei einer Liegezeit von acht Stunden bleiben damit kaum drei Stunden in der Stadt, jede Verspätung geht direkt auf den Puffer. Näher und entspannter sind Winchester oder Chichester mit rund einer Stunde Fahrzeit. Fahrpläne und Preise erfährst du am Schalter oder an den Automaten im Bahnhof.
In der Regel nicht. Karte und kontaktloses Zahlen funktionieren in Läden, Bussen, Cafés und Museen, manche Betriebe nehmen ausschließlich Karte. Wenn du trotzdem Pfund möchtest, findest du Geldautomaten bei Gunwharf Quays und in der Commercial Road, nicht aber am Liegeplatz. Euro werden nicht angenommen.
Vom Steg bei The Hard fährt ein Passagierkatamaran nach Ryde Pier Head, die Überfahrt dauert gut zwanzig Minuten. Das lohnt nur bei langer Liegezeit, weil du für Hin- und Rückweg zusätzlich den Transfer zwischen Schiff und The Hard brauchst. Plane die Rückfahrt mit mindestens einer Abfahrt Reserve. Fahrzeiten und Tarife erfährst du am Terminal bei The Hard.
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