Portland Castle
Der halbrunde Steinbau aus Portland-Stein bewachte seit 1539 die Reede von Portland Roads. Er liegt in …
Kreuzfahrthafen an der Jurassic Coast auf eigene Faust
Halbinsel in Dorset mit einem der größten künstlichen Häfen Europas — Ausgangspunkt für die Jurassic Coast, ein UNESCO-Welterbe.
So kommst du vom Kreuzfahrtterminal ins Zentrum von Isle of Portland.
Der längste Liegeplatz des Hafens an der Nordostseite der Isle of Portland, ausgelegt für große Schiffe bis rund 350 Meter Länge. Er liegt mitten im Betriebsgelände; die Stadt beginnt erst hinter dem Hafentor, rund acht Kilometer entfernt in Weymouth.
Zweiter Kreuzfahrtliegeplatz direkt neben dem Deep Water Berth, im Alltag auch für Schüttgut genutzt und für Schiffe bis rund 250 Meter Länge ausgelegt. Liegen zwei Schiffe gleichzeitig im Hafen, kommt eines von beiden hierher.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Isle of Portland aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Der halbrunde Steinbau aus Portland-Stein bewachte seit 1539 die Reede von Portland Roads. Er liegt in …
Rot-weiß geringelter Leuchtturm über einer flachen Felsplatte, davor die Stromschnellen des Portland …
In einem stillgelegten Bruch über Chesil Beach stehen und liegen mehr als sechzig Arbeiten direkt im …
Das kleine Inselmuseum am unteren Ende von Wakeham erzählt von Steinbruch, Seefahrt und Fossilien. Es …
Über eine Treppe zwischen Felsen erreichst du eine geschützte Kiesbucht mit Strandhütten. Darüber …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Die Runde verbindet die Festung direkt am Hafen mit der Kiesbucht von Chesil Cove, dem …
Tour ansehenZwei Ziele in Laufweite des Liegeplatzes: die Festung in Castletown und die Kiesbucht hinter der …
Tour ansehenMit dem Bus an die Südspitze zum Leuchtturm über dem Portland Race, dann auf dem Küstenpfad …
Tour ansehenErst das Inselmuseum in Wakeham, dann mit dem Bus über den Ferry Bridge in die Stadt am Old …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Isle of Portland – wir zeigen dir passende Touren.
Kurz an Land, das Wichtigste sehen.
Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Portland Port liegt im Nordosten der Isle of Portland, einer über einen Damm mit dem Festland verbundenen Kalksteininsel. Der Hafen ist ein aktiver Arbeitshafen mit Bulkumschlag und Marinegeschichte, kein Terminal in einer Altstadt. Kreuzfahrtschiffe liegen am Deep Water Berth oder an der benachbarten Outer Coaling Pier, beide fest am Kai, getendert wird nicht. Wichtig für die Planung: Passagiere dürfen sich auf dem Betriebsgelände nicht frei bewegen, der Weg vom Schiff zum Hafentor führt deshalb über den Shuttlebus am Kai. Er hält bei Portland Castle in Castletown, also noch auf der Insel, und in Weymouth am unteren Ende der Spring Road hinter Hope Square. Bis Weymouth sind es rund acht Kilometer über den Damm entlang der Chesil Beach, je nach Verkehr eine Viertel- bis halbe Stunde Fahrt.
Castletown liegt gleich am Hafentor: Portland Castle, von Heinrich VIII. um 1540 gebaut, und ein Museum zur Einschiffung amerikanischer Truppen, die 1944 von hier zur Normandie ausliefen. Der Rundweg durch Castletown ist kurz und flach. Wer höher will, hat es steil: Die Straße steigt nach Fortuneswell und weiter zu den Portland Heights, wo der Blick über die Chesil Beach und die Lagune The Fleet reicht. Nahe dabei liegt Tout Quarry, ein stillgelegter Steinbruch mit Skulpturen, die direkt in den Portlandstein gearbeitet sind — jenen Stein, aus dem St Paul's Cathedral besteht. Am Südende der Insel steht der rotweiß geringelte Leuchtturm von Portland Bill über der Gezeitenströmung des Portland Race. Weymouth ist dagegen ein georgianisches Seebad mit langem Sandstrand, bunter Esplanade und engem Fischereihafen; von der Shuttlehaltestelle sind es wenige Minuten über die Town Bridge in die Geschäftsstraßen St Mary Street und St Thomas Street.
Bei sechs Stunden entscheidest du dich für eines: Weymouth mit Strand, Hafen und Nothe Fort, oder die Insel mit Castletown und dem Aufstieg zum Aussichtspunkt. Beides zusammen wird knapp, weil jede Shuttlefahrt Zeit kostet und du an der Haltestelle wartest. Mit acht bis neun Stunden ist eine Kombination möglich: vormittags Weymouth, nachmittags Portland, oder eine Taxifahrt nach Portland Bill mit Wartezeit und Rückfahrt, für die du gut zwei Stunden ansetzen solltest. Vom Bahnhof Weymouth erreichst du Dorchester in etwa zehn Minuten; Lulworth Cove oder Durdle Door liegen je Strecke rund eine Stunde entfernt und sind ohne organisierte Tour ein Risiko für den Rückweg.
Portland ragt als schmale Landzunge weit in den Ärmelkanal und gehört zu den windigsten Ecken der englischen Südküste — die olympischen Segelwettbewerbe von 2012 wurden in diesem Hafenbecken ausgetragen. Die Insel ist fast baumlos, oben gibt es kaum Windschutz, und was in Weymouth als frische Brise durchgeht, ist auf den Klippen ein anderes Kaliber. Rechne mit raschem Wetterwechsel, kurzen Schauern und im Frühjahr mit Seenebel, der die Aussicht auslöscht. Feste Schuhe sind auf den Klippenpfaden und im Steinbruchgelände sinnvoll, eine winddichte Jacke fast immer. Regnet es durchgehend, verlagerst du den Tag besser nach Weymouth, wo Museen, Pubs und Läden dichter beieinanderliegen als auf der Insel.
Bezahlt wird in Pfund Sterling. Kontaktloses Zahlen mit Karte oder Handy funktioniert in Weymouth und auf Portland fast überall, auch im Bus; einzelne Stände am Strand nehmen lieber Bargeld. Gesprochen wird Englisch, Deutsch praktisch nirgends; der Hafen legt am Kai einen Shuttleplan auch auf Deutsch aus. Für den Rückweg gilt: Die letzten Shuttlebusse verlassen Weymouth nach Angaben des Hafens eine Stunde vor der Abfahrt des Schiffes, danach kommen noch die Fahrt über den Damm und die Kontrolle am Kai dazu. Wer auf eigene Faust weiter weg fährt, plant den Rückweg nach der Uhrzeit des letzten Shuttles, nicht nach der Abfahrtszeit des Schiffes.
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Hafen entdeckenNein. Portland Port ist ein Arbeitshafen, und Passagiere dürfen das Betriebsgelände nicht zu Fuß durchqueren. Du steigst am Kai in den Shuttlebus und verlässt den Hafen damit. Zu Fuß unterwegs bist du erst ab einer der beiden Haltestellen, also in Castletown oder in Weymouth.
Der Hafenshuttle fährt vom Kai über den Damm nach Weymouth und hält am unteren Ende der Spring Road hinter Hope Square. Die Fahrt dauert je nach Verkehr meist eine Viertel- bis halbe Stunde für rund acht Kilometer. Nach Angaben des Hafens fährt der Bus durchgehend, mit Wartezeiten von in der Regel höchstens etwa zwanzig Minuten. Vom Ausstieg sind es wenige Minuten zu Fuß über die Town Bridge in die Geschäftsstraßen und zum Strand.
Machbar ja, entspannt nein. Der Leuchtturm steht am Südende der Insel, rund sechs Kilometer vom Hafen, und der Weg führt über die Steigung nach Fortuneswell. Mit dem Taxi solltest du für Hinfahrt, Aufenthalt und Rückfahrt gut zwei Stunden einplanen und die Rückfahrt gleich mit dem Fahrer vereinbaren, weil dort oben nicht ständig Wagen warten. Öffentliche Busse fahren, sind aber seltener als der Hafenshuttle.
Nur mit Auto, Taxi oder organisierter Tour, und mit Zeitpuffer. Die Küstenstraße ist schmal und kurvig, eine Strecke dauert rund eine Stunde. Bei kurzer Liegezeit bleibt vom eigentlichen Ziel wenig übrig, und du hängst am Rückweg. Wer die Klippenlandschaft ohne Risiko sehen will, nimmt den Blick von den Portland Heights über die Chesil Beach.
In der Regel nicht. Karten und Handyzahlung werden in Weymouth und auf Portland fast überall akzeptiert, auch für kleine Beträge und in Linienbussen. Bargeld ist nur bei einzelnen Ständen, kleinen Kiosken oder Spendenboxen praktisch. Geldautomaten findest du in Weymouth in den Geschäftsstraßen, auf der Insel sind sie dünner gesät.
Dann ist Weymouth die bessere Wahl, weil dort Museen, Pubs, Läden und überdachte Wege dicht beieinanderliegen. Auf der Insel sind die Wege lang, offen und windig, und die Aussicht, für die man hinaufsteigt, fällt bei tiefer Wolke aus. Direkt am Hafentor bleiben Portland Castle und das Museum zur Einschiffung von 1944 als Ziele unter Dach.
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