Parque Vargas und die Uferpromenade
Ein Park mit Königspalmen und Faultieren in den Kronen, davor der Malecón mit Blick auf die Karibik und …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Costa Ricas Karibikhafen — der Kai liegt am Stadtrand, und hinter der Stadt beginnt sofort Regenwald, Bananenplantage und Kanalland.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Puerto Limón unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kreuzfahrtkai am Stadtrand mit einem abgesperrten Bereich für Souvenirstände, Taxis und Ausflugsbusse. Vom Ausgang sind es 500 Meter bis zum Parque Vargas und zur Uferpromenade.
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Diese Ziele lassen sich von Puerto Limón aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Ein Park mit Königspalmen und Faultieren in den Kronen, davor der Malecón mit Blick auf die Karibik und …
Bootsfahrt durch Mangrovenkanäle und Lagunen hinter der Küste — Brüllaffen, Faultiere, Kaimane und …
Weißer Strand, Regenwald direkt dahinter und Costa Ricas einziges echtes Korallenriff — 45 Kilometer …
Ein Forschungs- und Besucherpark im Bergregenwald: Seilbahn über die Kronen, Froschhaus …
Eine Auffangstation für verwaiste und verletzte Faultiere — mit Kanufahrt im Mangrovenkanal und einer …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Erst mit dem Boot durch die Mangrovenkanäle bei Moín — Brüllaffen, Faultiere, Kaimane —, danach zu …
Tour ansehenPuerto Limón ist bequem: Das Schiff macht am Terminal de Cruceros direkt am Stadtrand fest, und der Parque Vargas liegt 500 Meter entfernt — fünf bis sieben Gehminuten. Einen Shuttle braucht man nicht.
Am Kai warten Taxis (rot, mit gelbem Dreieck — das sind die offiziellen), Ausflugsbusse und eine Reihe von Anbietern mit Angeboten für Bootsfahrten, Plantagenbesuche und Faultierstationen. Preise werden hier verhandelt, nicht abgelesen; man vereinbart den Betrag vor dem Einsteigen.
Direkt am Terminal liegt ein abgesperrter Bereich mit Souvenirständen. Wer darüber hinausgeht, ist in einer normalen mittelamerikanischen Hafenstadt.
Puerto Limón hat rund 60.000 Einwohner und ist Costa Ricas wichtigster Karibikhafen — über Moín ein paar Kilometer nördlich geht ein großer Teil der Bananenexporte des Landes.
Die Stadt ist nicht schön, und das soll hier auch nicht behauptet werden: Vieles ist abgenutzt, der Verputz fällt von den Wänden, und das Erdbeben von 1991 hat Spuren hinterlassen, die nie beseitigt wurden. Wer koloniale Postkartenkulisse erwartet, wird enttäuscht.
Was Limón dafür hat, ist eine eigene Kultur. Die Bevölkerung geht großenteils auf jamaikanische Arbeiter zurück, die ab 1872 für den Bau der Eisenbahn nach San José angeworben wurden und blieben. Daraus entstand eine afrokaribische Gesellschaft mit eigenem Englisch-Kreol, eigener Küche — Reis mit Kokosmilch, Rondón, Patacones — und eigener Musik. Bis 1949 durften diese Menschen das Hochland nicht einmal betreten.
Sehenswert ist der Parque Vargas an der Uferpromenade mit seinen Königspalmen und einer Faultierkolonie in den Baumkronen, der Mercado Central mit Obst, Fisch und Gewürzen, und das Wandbild an der Westseite des Parks.
Der eigentliche Grund für diesen Hafen ist das Umland. Die Region ist die feuchteste Costa Ricas — über 200 Regentage im Jahr —, und deshalb beginnt hinter der Stadt sofort Regenwald.
Erreichbar sind: die Kanäle bei Moín mit Bootsfahrten durch Mangroven und Lagunen (sieben Kilometer), das Sloth Sanctuary mit gepflegten Faultieren (30 Kilometer), der Nationalpark Cahuita mit Riff und Affen (45 Kilometer) und der Veragua-Regenwaldpark mit Seilbahn (35 Kilometer).
Limón gilt innerhalb Costa Ricas als die Stadt mit der höchsten Kriminalität. Tagsüber in der Innenstadt und am Park ist es unproblematisch, wenn man sich normal verhält: keine sichtbaren Wertsachen, keine Seitengassen, keine Diskussionen. Abseits der Hauptstraßen und nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht unterwegs sein — das Schiff fährt vorher.
Stadt und Park eine Stunde. Kanalfahrt drei Stunden, Cahuita ein halber Tag, Veragua ein halber Tag. Neun Stunden Liegezeit tragen Stadt plus ein Ziel draußen.
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Ja. Vom Terminal de Cruceros sind es 500 Meter bis zum Parque Vargas und zur Uferpromenade, rund sieben Gehminuten auf Gehweg. Der Mercado Central liegt weitere fünf Minuten entfernt.
Kurze Fahrten in der Stadt liegen bei 5 bis 10 US-Dollar, nach Cahuita bei 60 bis 80 je Richtung. Man nennt das Ziel, hört den Preis, nennt etwa zwei Drittel davon und trifft sich in der Mitte. Entscheidend ist, den Betrag und die Währung vor dem Einsteigen festzulegen — und bei Fahrten aus der Stadt gleich die Rückfahrt mitzuvereinbaren.
Mit Glück im Parque Vargas direkt in der Stadt — in den Baumkronen leben Dreifinger-Faultiere, ein Blick nach oben lohnt. Sicher sieht man sie im Sloth Sanctuary 30 Kilometer nordwestlich, einer Auffangstation für verwaiste und verletzte Tiere.
Rechnen Sie mit Regen — die Region hat über 200 Regentage im Jahr. Für den Regenwald ist das kein Hindernis, sondern der Normalzustand; eine Kanalfahrt im Boot mit Dach funktioniert ebenso. Ein Poncho ist nützlicher als ein Schirm, weil der Wind von der Seite kommt.
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