Suezkanal und die Fähre nach Asien
Zehn Minuten zu Fuß zum Kanalmund, Konvois auf Armlänge — und dann kostenlos mit der Fähre von …
Tour ansehenStraßenzüge voller geschnitzter Holzbalkone, ein Textilmarkt aus Freihafenzeiten und ein Museum, das ganz Ägypten in drei Etagen zeigt.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 16 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
Ganze Straßenzüge mit geschnitzten Holzveranden, dazwischen ein Markt für Stoffe, Gewürze und alles andere.
Von pharaonischen Funden bis zur Kanalgeschichte in einem Haus — der schnellste Überblick über Ägypten in Hafennähe.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Die zweite Hälfte von Port Said liegt hinter der Corniche, und sie ist der eigentliche Fund: Straßenzüge, deren Fronten über zwei und drei Etagen von hölzernen Veranden mit Schnitzwerk überzogen sind — Gitter, Säulchen, überkragende Dachkanten. Das Vorbild kam aus Südeuropa und dem Levantehandel; gebaut wurde es für die Angestellten des Kanals.
Der Zustand ist durchmischt: manches frisch gestrichen, manches leer mit durchgebrochenen Brüstungen und Wäsche auf den Resten. Ein Viertel im Übergang, und genau das macht es fotografisch stark.
Mitten darin liegt der Markt — keine Halle, sondern ein Netz von Gassen. Port Said war Jahrzehnte Freihafen und lebt bis heute vom Textilhandel: Stoffballen, Konfektion, Haushaltswaren, Gewürze, Fisch. Mitnehmbar sind Kreuzkümmel, Koriander, Hibiskus für Karkadeh, Baumwolltücher. Ägyptische Baumwolle ist echt, aber nicht jedes Etikett auch — kaufen Sie nach Griff, nicht nach Aufschrift.
Zum Schluss das Nationalmuseum, 20 Gehminuten vom Kai. Es ist klein, aber ungewöhnlich breit: pharaonische Sarkophage und Statuen aus dem Delta, Mumienmasken, koptische Textilien, islamische Keramik — und im obersten Geschoss Objekte der Kanalgeschichte, darunter die Prunkkutsche der Kaiserin Eugénie, die 1869 zur Eröffnung anreiste. Das lohnt gerade in einer Stadt, die 1859 aus dem Nichts gegründet wurde und keine eigene Antike hat.
Zwei Minuten weiter liegt das Militärmuseum, das Suezkrise und die Kriege von 1967 und 1973 aus ägyptischer Sicht erzählt. Es ist deutlich einseitig — und genau darum interessant.
Praktisch: Flach, rund drei Kilometer Gesamtweg. Museumseintritt 100 bis 150 EGP, Fotografieren oft nur gegen Gebühr; Öffnungszeiten sind nicht völlig verlässlich. Im Markt Taschen nach vorn und kleine Scheine. Menschen nur nach Nachfrage fotografieren — ein kurzes Fragen wird fast immer freundlich beantwortet.
Zehn Minuten zu Fuß zum Kanalmund, Konvois auf Armlänge — und dann kostenlos mit der Fähre von …
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