Veranden, Markt und Museum zu Fuß
Straßenzüge voller geschnitzter Holzbalkone, ein Textilmarkt aus Freihafenzeiten und ein Museum …
Tour ansehenZehn Minuten zu Fuß zum Kanalmund, Konvois auf Armlänge — und dann kostenlos mit der Fähre von Afrika nach Asien.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
3 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 16 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: لا روسا · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsDrei grüne Kuppeln über dem Kanalmund, 1902 für die Kanalgesellschaft gebaut — das Wahrzeichen der Stadt.
Promenade am Kanalmund, von der aus die Konvois einfahren — Containerriesen, Tanker und Autotransporter auf Armlänge.
©Foto: لا روسا · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsKostenlose Fähre quer über den Suezkanal nach Port Fuad — von Afrika nach Asien in sieben Minuten.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Port Said hat einen Vorzug, den kein anderer ägyptischer Hafen bietet: Die Stadt beginnt am Kai. Diese Runde kommt deshalb ohne Bus und fast ohne Geld aus.
Vorab, und das ist wichtig: Ägypten verlangt ein Visum. Für Kreuzfahrtgäste erledigt das meist das Schiff über eine Gruppengenehmigung — die aber oft an einen gebuchten Ausflug oder eine Anmeldung gebunden ist. Klären Sie das am Seetag vorher an der Rezeption, nicht am Morgen des Anlaufs.
Zehn Gehminuten vom Terminal steht das Suezkanal-Haus von 1902 mit seinen drei grünen Kuppeln, Sitz der Kanalverwaltung und Wahrzeichen der Stadt. Innen ist es Sicherheitsbereich; von außen ist es das Motiv, das Port Said vertritt. Daneben ein Obelisk für die Kanalarbeiter — wie viele beim Bau zwischen 1859 und 1869 starben, ist unklar, denn über die ägyptischen Zwangsarbeiter wurden keine Listen geführt.
Weiter auf die Corniche, direkt an den Kanalmund. Hier passiert, weshalb man herkommt: Die Schiffe laufen in Konvois — Containerriesen über 400 Meter, Tanker, Autotransporter mit Wänden wie Wohnblöcke, teils nur 200 Meter entfernt. Rund zwölf Prozent des Welthandels gehen durch diesen Kanal.
Dann der beste kostenlose Teil des Tages: die Fähre nach Port Fuad. Sie fährt ohne Fahrplan, kostet nichts und überquert dabei den Suezkanal — man wechselt von Afrika nach Asien, mit Containerschiffen als Nachbarn. Port Fuad wurde 1927 als Wohnstadt der Kanalgesellschaft angelegt: breite Alleen, Gartenstadt-Villen, Jachtclub, Ruhe. Nach dem Lärm von Port Said ist der Kontrast beträchtlich.
Praktisch: Alles flach und zu Fuß. Bedeckte Schultern und Knie. Kleine Scheine für Trinkgeld. Beim Fotografieren Richtung Militäranlagen und Kanalverwaltung auf Hinweise von Wachen reagieren; Drohnen sind verboten. Auf der Fähre gibt es getrennte Bereiche für Frauen — kein Zwang, aber üblich.
Straßenzüge voller geschnitzter Holzbalkone, ein Textilmarkt aus Freihafenzeiten und ein Museum …
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