Alfama und Baixa: die Stadt vor und nach dem Beben
Vom Terminal hinauf in das Viertel, das 1755 stehen blieb — und hinunter in das, was danach neu …
Tour ansehenDer Landgang für die Hafennacht: nachmittags hinauf zur maurischen Burg, abends durch Chiado und Bairro Alto — und Fado, wenn es dunkel ist.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 22 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Berthold Werner · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDie maurische Burg über der Stadt — elf Türme, Pfauen im Hof und der Blick, für den man den Aufstieg macht.
©Foto: Ingo Mehling · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDas Viertel der Buchläden, Cafés und Fado-Lokale — mit einem eisernen Aufzug von 1902, der zwei Stadtebenen verbindet.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 45 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Liegt das Schiff über Nacht, verschiebt sich Lissabon nach hinten — und die Stadt gewinnt dabei.
Am Nachmittag hinauf zum Castelo de São Jorge: maurische Mauern des 11. Jahrhunderts, elf Türme, Pfauen in den Höfen, und unter dem Burghof drei Zeitschichten übereinander. Von der Terrasse liegt die Stadt unten — Baixa im Raster, Alfama als rote Ziegelfläche, der Tejo mit den Fähren. Am späten Nachmittag steht die Sonne günstig. Zwei Stunden.
Hinab durch die Alfama, das Viertel, das das Erdbeben von 1755 überstand, weil es auf Fels steht. Dann in den Chiado: die Livraria Bertrand, laut Guinness die älteste durchgehend betriebene Buchhandlung der Welt (seit 1732), das Café A Brasileira mit Pessoa als Bronzefigur davor, und die dachlose Ruine des Convento do Carmo, in der man in einer gotischen Kirche unter freiem Himmel steht.
Abends hinauf ins Bairro Alto. Ab neun beginnen die Fado-Lokale: Gesang zu zwölfsaitiger Gitarre über Verlust und Sehnsucht, seit 2011 immaterielles Welterbe. Man bestellt ein Abendessen dazu und bleibt zwei Stunden.
Zeitrechnung: viereinhalb Stunden für Burg und Chiado; mit Fado am Abend sieben.
Zur Schwierigkeit: Lissabon ist steil und gepflastert; die Kopfsteine sind glatt. Feste Schuhe.
Praktisch: Burgtickets online. Fado-Lokale ab 21 Uhr, Reservierung empfohlen. Die Rückkehrzeit steht in den Bordunterlagen — sie gilt auch bei Übernachtung.
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