Skulpturen unter Wasser und Grand Anse
Der erste Unterwasser-Skulpturenpark der Welt, von Korallen überwachsen — und danach drei Kilometer …
Tour ansehenMuskatblüte und Zimtrinde 300 Meter vom Schiff, dann hinauf zum besten Blick der Karibik — und hinunter an den Hufeisenhafen.
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3 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Paul Harrison · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsMuskatnuss, Muskatblüte, Zimtrinde und Kakao auf einem Platz, der seit 1790 Markt ist — 300 Meter vom Schiff.
©Foto: David Stanley from Nanaimo, Canada · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsFranzösische Festung von 1705 über der Hafeneinfahrt — der beste Blick auf das Hufeisen, und der Ort, an dem 1983 Maurice Bishop starb.
Der hufeisenförmige Innenhafen in einem versunkenen Vulkankrater, umstanden von Lagerhäusern mit roten Ziegeldächern.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 45 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
St. George's gehört zu den Häfen, bei denen man nach dem Aufwachen schon angekommen ist. Diese Runde kommt ohne Fahrzeug aus — man sollte allerdings wissen, dass die Stadt steil ist: Zwischen Carenage und Oberstadt liegen Treppen und deutliche Steigungen.
Dreihundert Meter vom Terminal liegt die Market Square, seit 1790 Marktplatz. Hier liegt aus, wovon Grenada lebt. Die Muskatnuss steht auf der Nationalflagge — als einzige Frucht im Wappen eines Staates —, und ein Baum liefert zwei Produkte: die Nuss im Kern und die Muskatblüte (Mace), die karminrote Hülle darum, die getrocknet orange wird und milder und blumiger schmeckt. Dazu Zimtrinde in Röhren, Nelken, Piment, Vanille, Kakao — Grenada baut Edelkakao an und stellt mit der Grenada Chocolate Company vor Ort her, was sonst exportiert wird. Ein Beutel ganzer Muskatnüsse kostet wenige Dollar.
Zu Hurrikan Ivan: 2004 vernichtete der Sturm 90 Prozent der Gebäude und fast den gesamten Muskatbestand. Ein Muskatbaum braucht acht bis zehn Jahre bis zur ersten Ernte; die Branche erholte sich über ein Jahrzehnt, und Grenada verlor Weltmarktanteile an Indonesien. Die Händler erzählen davon, wenn man fragt.
Dann hinauf zu Fort George, 1705 von den Franzosen als Fort Royal begonnen, auf der Landzunge 53 Meter über dem Wasser. Von den Wällen sieht man das vollständige Hufeisen des Carenage mit den roten Dächern, die Stadt an den Hängen, das eigene Schiff und nach Süden die Küste bis Grand Anse. Es gibt keinen besseren Standpunkt auf der Insel.
Zum 19. Oktober 1983: In diesem Fort wurde Maurice Bishop erschossen, Grenadas Premierminister, zusammen mit mehreren Ministern. Bishop hatte 1979 die Macht übernommen; nach einem internen Zerwürfnis wurde er unter Hausarrest gestellt, von einer Menge befreit, ins Fort gebracht und dort hingerichtet. Sechs Tage später landeten US-Truppen auf Grenada. Die Stelle ist markiert; die Leichen wurden nie gefunden. Die Bewertungen von 1983 gehen auf der Insel auseinander — wer fragt, sollte zuhören statt eine Meinung mitzubringen.
Hinunter zum Carenage, dem Grund, weshalb die Stadt als schönster Hafenort der Karibik gilt: der innere Hafen in einem versunkenen Vulkankrater, ein fast geschlossenes Hufeisen, umstanden von georgianischen Lagerhäusern mit roten Ziegeldächern. Die Ziegel kamen als Ballast auf europäischen Handelsschiffen und wurden abgeladen, wenn Zucker und Gewürze geladen wurden — deshalb hat eine tropische Stadt die Dachlandschaft eines mediterranen Hafens.
Am Wasser steht das Christ-of-the-Deep-Standbild, 1961 von einer italienischen Reederei gestiftet: Dank dafür, dass Grenadier beim Brand des Passagierschiffs Bianca C im Hafen alle Passagiere retteten. Das Wrack liegt noch draußen auf 50 Metern.
Zurück zum Schiff geht es flach durch den Sendall-Tunnel von 1895 — 100 Meter, einspurig, mit schmalem Gehweg, und die Autos kommen sehr nah.
Praktisch: Rund drei Kilometer Gesamtweg mit einem deutlichen Anstieg. Fort George rund 5 US-Dollar, Markt kostenlos. Vormittags fällt die Sonne auf die Westhänge — das beste Licht für das Carenage. Markt samstags am lebhaftesten.
Der erste Unterwasser-Skulpturenpark der Welt, von Korallen überwachsen — und danach drei Kilometer …
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