Hội An und die Marmorberge
Eine Handelsstadt aus dem 16. Jahrhundert, die unzerstört blieb — und auf dem Weg dorthin Höhlen voller Buddhastatuen.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Die Route im Überblick
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
Orte auf dieser Karte als Liste
- Hafen Tien Sa – Start am Liegeplatz
- Marmorberge – 90 Min. Aufenthalt
- Altstadt von Hội An – 180 Min. Aufenthalt
Tour-Informationen
Die Stopps im Überblick
2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Bis ins Zentrum sind es 6,0 km — zu Fuß ist das keine Strecke mehr.
©Foto: Vyacheslav Argenberg · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsQuelle und Lizenz ansehen
Fünf Kalksteinhügel mit Höhlen voller Buddhastatuen — eine davon war im Krieg ein Feldlazarett.
©Foto: Steffen Schmitz (more photos) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsQuelle und Lizenz ansehen
Tausend erhaltene Bauten aus der Zeit, als hier Japaner, Chinesen und Portugiesen Handel trieben.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Die Tour im Detail
Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war Hội An einer der wichtigsten Häfen Südostasiens. Japaner, Chinesen, Portugiesen und Niederländer hatten eigene Viertel und handelten mit Seide, Keramik und Gewürzen.
Dann versandete der Fluss. Die Schiffe blieben aus, der Handel zog nach Da Nang, und Hội An verarmte — und blieb dadurch stehen. Es gab kein Geld zum Abreißen, und im Krieg war die Stadt kein Ziel.
Heute stehen über tausend historische Bauten: gelbe Kaufmannshäuser mit Holzbalkonen, chinesische Versammlungshallen, Ahnentempel und die Japanische Brücke von 1593 mit einer Pagode darauf. Die Altstadt ist autofrei und seit 1999 UNESCO-Welterbe.
Auf halbem Weg liegen die Marmorberge: fünf Kalksteinhügel, in denen Höhlen mit Buddhastatuen liegen. In der größten fällt Licht durch eine Deckenöffnung auf die Figuren — im Krieg diente sie als Feldlazarett des Vietcong, direkt unter einem amerikanischen Stützpunkt. Die Einschusslöcher sind noch da.
Zeitrechnung: sechs Stunden ab Kai für beides.
Praktisch: In Hội An gilt ein Sammelticket für fünf Häuser nach eigener Wahl. In den Marmorbergen ist der Stein feucht und rutschig — feste Schuhe.
Quellen und Aktualität
Zeitkritische Angaben auf dieser Seite: Gehzeiten und Entfernungen, Öffnungszeiten der Ziele. Öffnungszeiten, Preise und Fahrpläne können sich kurzfristig ändern. Bitte prüfe zeitkritische Angaben vor Ort oder beim Anbieter.
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