In den Vulkan und zu den Weingärten
Hundert Meter hinab in einen begehbaren Vulkanschlot, danach Reben in Lavasteinkammern und ein Bad …
Tour ansehenPortugals erste Welterbestadt: ein Rasterplan von 1500, der zum Vorbild Lateinamerikas wurde — und der Vulkankegel darüber.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 13 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDie erste Welterbestätte Portugals: eine Hafenstadt des 16. Jahrhunderts, Zwischenstation aller Flotten zwischen Amerika und Europa.
©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEin Vulkankegel als Halbinsel vor Angra, bewaldet und befestigt — mit dem besten Blick auf die Welterbestadt.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Der Grund, warum Schiffe nach Terceira kommen, liegt 25 Kilometer vom Kai: Angra do Heroísmo, seit 1983 UNESCO-Welterbe und damit die erste Welterbestätte Portugals.
Die Fahrt dauert rund 30 Minuten über eine gut ausgebaute Straße.
Im 16. Jahrhundert war Angra der wichtigste Zwischenhafen des Atlantiks: Jede Flotte aus Amerika oder Indien machte hier fest — Wasser, Proviant, Reparaturen, Schutz vor Freibeutern. Die Stadt wurde reich und baute entsprechend.
Das Erstaunliche ist der Grundriss. Angra wurde nach einem Rasterplan angelegt: breite gerade Straßen, rechtwinklige Blöcke, planmäßige Plätze. Das war damals neu — und dieser Plan diente als Vorbild für die Kolonialstädte Lateinamerikas. Wer später durch Havanna oder Cartagena geht, sieht Angras Idee wieder.
Zu sehen sind die Sé Catedral von 1570, die Igreja da Misericórdia mit blauer Fassade am Hafen, der terrassierte Jardim Duque da Terceira mit Araukarien und Hortensien und die Häuser selbst: Pastellfarben mit Basalteinfassungen, Schmiedeeisenbalkone, Innenhöfe.
Zur jüngeren Geschichte gehört das Erdbeben vom 1. Januar 1980, das große Teile zerstörte. Der Wiederaufbau erfolgte originalgetreu nach historischen Plänen — und genau das brachte drei Jahre später den Welterbetitel.
Danach hinauf auf den Monte Brasil, den Vulkankegel, der als Halbinsel vor der Stadt liegt und ihren Hafen schützt. Auf seinem Rücken steht das Forte de São João Baptista, ab 1593 unter spanischer Herrschaft gebaut, nachdem Terceira als letzte Bastion gegen die spanische Übernahme Portugals gefallen war. Die Mauern ziehen sich kilometerweit über den Hang; ein Teil ist bis heute militärisch genutzt.
Vom Pico das Cruzinhas sieht man Angra als Ganzes: Bucht, Hafen, Pastellfassaden, Kathedrale, Dächer im Raster. Auf dem Berg leben frei laufende Damhirsche.
Zeitrechnung: rund fünf Stunden mit Fahrten.
Praktisch: In der Altstadt alles zu Fuß, aber hügelig. Die Kathedrale macht mittags Pause. Oben auf dem Monte Brasil windig; militärische Bereiche sind beschildert und werden nicht betreten. Bester Blick am Vormittag.
Hundert Meter hinab in einen begehbaren Vulkanschlot, danach Reben in Lavasteinkammern und ein Bad …
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