Capo Colonna
Eine einzelne dorische Säule auf einer Klippe — der Rest des wichtigsten Heiligtums der Magna Graecia.
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Kalabrien am Ionischen Meer: die Stadt des Pythagoras, von deren griechischer Größe eine einzige Säule am Kap übrig ist.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Crotone unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kai im alten Hafen, 700 Meter vom Zentrum. Zehn Gehminuten zur Piazza Pitagora; Taxis und Ausflugsbusse stehen am Ausgang, ein Terminalgebäude gibt es nicht.
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Diese Ziele lassen sich von Crotone aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Eine einzelne dorische Säule auf einer Klippe — der Rest des wichtigsten Heiligtums der Magna Graecia.
Die spanische Festung über der Altstadt, gebaut gegen die Osmanen — mit Bastionen, Museum und Blick …
Der Schatz aus dem Hera-Heiligtum — ein goldenes Diadem, eine Bronzesphinx und das, was von der Magna …
Ein Dorf auf einem Tuffsteinfelsen mit normannischer Burg und einem byzantinischen Baptisterium aus dem …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Zu Fuß durch die Stadt des Pythagoras, dann zwanzig Minuten ans Kap, wo von 48 Säulen eine übrig …
Tour ansehenDer Kai liegt im Hafen von Crotone, rund 700 Meter vom Zentrum. Zu Fuß sind es zehn Minuten bis zur Piazza Pitagora, dem Hauptplatz. Taxis stehen am Terminal, Ausflugsbusse ebenso.
Crotone ist kein eingespielter Kreuzfahrthafen — es kommen wenige Schiffe, und das merkt man: kein Terminalgebäude mit Läden, keine Menschenmenge, keine Preise für Gäste.
Kroton war um 500 vor Christus eine der mächtigsten Städte der Magna Graecia, der griechischen Kolonien in Süditalien. Hier gründete Pythagoras um 530 seine Schule — die Gemeinschaft, aus der der Satz, die Zahlenlehre und die Vorstellung hervorgingen, die Welt sei mathematisch geordnet. Und hier trainierte Milon von Kroton, der sechsmal in Olympia siegte und den die Antike für den stärksten Menschen hielt.
Von all dem ist in der Stadt wenig zu sehen. Was blieb, liegt im Museo Archeologico Nazionale: der Schatz aus dem Hera-Heiligtum, darunter ein goldenes Diadem und eine Bronzesphinx.
Über der Altstadt steht das Castello di Carlo V, eine spanische Festung des 16. Jahrhunderts mit Bastionen und einem Museum. Von den Mauern sieht man das Meer und die Altstadtgassen darunter.
Zwölf Kilometer südlich liegt Capo Colonna — das Kap der Säule. Dort stand der Tempel der Hera Lacinia, das wichtigste Heiligtum der Magna Graecia, zu dem Griechen aus ganz Süditalien pilgerten. Er hatte 48 Säulen. Heute steht eine.
Der Rest wurde über Jahrhunderte abgetragen — Steine für Kirchen, für den Hafen, für das Kastell. Die letzte Säule blieb als Seezeichen stehen. Sie steht auf einer Klippe über dem Meer, allein, und das ist eindrücklicher als jede Rekonstruktion.
Stadt und Kastell: zwei Stunden. Capo Colonna: zwei. Santa Severina: drei.
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Hafen entdeckenWenn man weiß, was man sieht: eine einzelne dorische Säule auf einer Klippe, Rest eines Heiligtums, zu dem ganz Süditalien pilgerte. Wer Ruinenfelder erwartet, wird enttäuscht; wer den Ort auf sich wirken lässt, nicht.
Er gründete hier um 530 vor Christus seine Schule und lebte über zwanzig Jahre in der Stadt. Zu sehen ist davon nichts — der Hauptplatz trägt seinen Namen, und das Museum zeigt die Zeit, in der er lebte.
Ja. Die Stadt gilt als wirtschaftlich schwach, aber für Besucher ist sie unproblematisch. Die Altstadt ist tagsüber belebt, und weil kaum Kreuzfahrtgäste kommen, gibt es auch keine Taschendieb-Szene.
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