Dún Laoghaire zu Fuß: Hafenmole, Museen und Sandycove
Die Runde verbindet die westliche Hafenseite mit Bibliotheksgebäude und Schifffahrtsmuseum, führt …
Tour ansehenFelsige Badestelle am Südrand der Dublin Bay, im Betrieb bei jedem Wetter
Von diesem Felsvorsprung unterhalb des Joyce-Turms wird seit über zwei Jahrhunderten ins offene Meer geschwommen, das ganze Jahr über. Zusehen kostet nichts und ist auch ohne Badezeug lohnend.
Der Forty Foot ist keine Badeanstalt, sondern ein Stück Fels an der Südspitze der Dublin Bay, in das Stufen, Geländer und Leitern geschlagen wurden. Geschwommen wird hier seit rund 250 Jahren, lange nur von Männern, heute von allen. Und zwar ganzjährig: An kalten Wintervormittagen stehen hier genauso Leute in Handtüchern wie im Juli. Bei Joyce steigt Buck Mulligan im ersten Kapitel des Ulysses genau hier ins Wasser – der Turm steht unmittelbar oberhalb.
Es ist der Ort, an dem du am ehesten siehst, wie hier tatsächlich gelebt wird: keine Inszenierung, kein Eintritt, kein Kiosk, nur eine Handvoll Menschen, die selbstverständlich in kaltes Wasser gehen. Vom Felsplateau schaust du über die offene See nach Osten und auf die Küstenlinie bis Howth. Für den Landgang ist das ein Zehn-Minuten-Halt mit großer Wirkung, den du gut mit dem Turm oben verbindest.
Es gibt keine Rettungsschwimmer. Der Einstieg führt über Leitern direkt in tiefes Wasser, es gibt keinen flach auslaufenden Strand, und bei Dünung stehen die Wellen an den Felsen. Wer selbst hinein will, sollte kaltes Wasser kennen, nie allein schwimmen und sich vorher ansehen, wo der Ausstieg liegt. Die Felsen sind nass und algig, also rutschig; feste Sohlen sind wichtiger als Badeschuhe. Umkleiden gibt es nur in Form einer schlichten Mauer, Duschen keine – wer schwimmen will, bringt Handtuch und Wechselsachen vom Schiff mit.
Vom Liegeplatz Tenderponton im Hafenbecken (Berth 3 / Berth 4, St Michael's Pier) bis Forty Foot.
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Zum Tenderponton sind es zu Fuß über die Promenade rund 2,5 Kilometer, also 35 bis 40 Minuten. Wer geschwommen ist, braucht länger: Umziehen und Aufwärmen kosten schnell weitere 20 Minuten. Mit der DART ab Sandycove & Glasthule ist es eine Station, aber die Wartezeit am Bahnsteig kann den Zeitvorteil aufzehren.
Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Forty Foot ist Teil folgender Landgänge.
Die Runde verbindet die westliche Hafenseite mit Bibliotheksgebäude und Schifffahrtsmuseum, führt …
Tour ansehenZwei DART-Stationen südlich vom Hafen liegen der Martello-Turm von Sandycove mit dem Forty Foot und …
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Die Irische See bleibt auch im Sommer kühl und liegt im Winter nahe dem einstelligen Bereich. Wer kaltes Wasser nicht gewohnt ist, sollte höchstens kurz hineingehen.
Nur wenn du schwimmen willst; dann bringst du Handtuch und Wechselkleidung vom Schiff mit, denn vor Ort gibt es weder Verleih noch Duschen.
Zum Zuschauen ja, zum Baden nur bedingt: Es gibt keinen flachen Einstieg, das Wasser ist sofort tief und niemand beaufsichtigt die Stelle.
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