La Palma: Balkonhäuser und der Erosionskessel
Fünf Gehminuten zur Altstadt — und 45 Fahrminuten zu einem Kessel von acht Kilometern Durchmesser.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Die Route im Überblick
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
Orte auf dieser Karte als Liste
- Muelle de Santa Cruz de La Palma – Start am Liegeplatz
- Avenida Marítima und Calle Real – 90 Min. Aufenthalt
- Caldera de Taburiente – 180 Min. Aufenthalt
Tour-Informationen
Die Stopps im Überblick
2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 9 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: H. Zell · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsQuelle und Lizenz ansehen
Eine Reihe kanarischer Holzbalkone direkt am Wasser — und dahinter die Hauptgasse der Altstadt.
©Foto: Peter Forster · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia CommonsQuelle und Lizenz ansehen
Ein Erosionskessel von acht Kilometern Durchmesser, mit Wänden bis 2.000 Meter Höhe.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Die Tour im Detail
Der Kai liegt an der Altstadt, und die ist der erste Teil des Tages.
Die Avenida Marítima ist das Bild, das man von La Palma kennt: eine Häuserzeile am Wasser mit Holzbalkonen in Reihe, dunkelbraun gestrichen. Sie stammen aus der Zeit, als Santa Cruz nach Sevilla und Antwerpen der drittgrößte Hafen des spanischen Kolonialreichs war — Silberflotten aus Amerika machten hier fest.
Dahinter beginnt die Calle Real mit Herrenhäusern, Innenhöfen und der Kirche El Salvador von
- Mitten in der Stadt steht ein Schiff aus Beton: ein Nachbau der Santa María, 1940 als
Denkmal errichtet, heute mit einem Schifffahrtsmuseum darin.
Der zweite Teil führt ins Inselinnere. Die Caldera de Taburiente ist kein Einsturzkrater, sondern ein Erosionskessel — Wasser hat über zwei Millionen Jahre einen Vulkanstock ausgehöhlt. Der Begriff „Caldera" wurde hier geprägt und später auf echte Einsturzkessel übertragen.
Acht Kilometer Durchmesser, Wände bis 2.000 Meter. Vom Aussichtspunkt La Cumbrecita auf 1.300 Metern sieht man hinein, bei klarer Luft bis zum Teide auf Teneriffa.
Zeitrechnung: sechs Stunden ab Kai für beides.
Wichtig: Die Zufahrt zur Cumbrecita ist beschränkt — die Parkplätze sind begrenzt und eine kostenlose Voranmeldung ist nötig. Schiffsausflüge regeln das.
Zum Vulkan von 2021: Das Lavafeld bei Todoque ist 40 Fahrminuten entfernt und zugänglich. Es ist ein zerstörtes Wohngebiet, kein Naturschauspiel — wer hinfährt, fotografiert zurückhaltend.
Quellen und Aktualität
Zeitkritische Angaben auf dieser Seite: Gehzeiten und Entfernungen, Öffnungszeiten der Ziele. Öffnungszeiten, Preise und Fahrpläne können sich kurzfristig ändern. Bitte prüfe zeitkritische Angaben vor Ort oder beim Anbieter.
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