Agadir
Eine Stadt, die 1960 in fünfzehn Sekunden verschwand — und daneben ein Souk mit 3.000 Ständen.
Hafen entdeckenKreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken
Wo Atlas, Wüste und Atlantik zusammentreffen — und wo ein Erdbeben 1960 eine Stadt auslöschte, die danach neu entstand.
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1 Hafen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
Eine Stadt, die 1960 in fünfzehn Sekunden verschwand — und daneben ein Souk mit 3.000 Ständen.
Hafen entdeckenZiele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.
Rund 3.000 Stände hinter einer Mauer — einer der größten Märkte Marokkos.
Eine Festung von 1541 auf 236 Metern — seit 2023 mit Seilbahn erreichbar.
Zehn Kilometer Sand in einer nach Süden offenen Bucht — mit 300 Sonnentagen im Jahr.
Marokko liegt an der Nordwestecke Afrikas, getrennt von Europa durch 14 Kilometer Meerenge. Das Land war nie osmanisch und nur 44 Jahre französisches Protektorat — es hat eine durchgehende eigene Staatlichkeit, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht.
Für Kreuzfahrtgäste zählt an der Atlantikküste vor allem Agadir, daneben Casablanca und Tanger.
Agadir ist ein Sonderfall: Am 29. Februar 1960 zerstörte ein Erdbeben die Stadt binnen fünfzehn Sekunden und tötete rund ein Drittel der Einwohner. Was heute steht, wurde danach neu gebaut — deshalb fehlt Agadir die Altstadt, die andere marokkanische Städte prägt.
Zum Handeln: In Souks wird verhandelt, und der erste Preis ist ein Vielfaches des letzten. Wer nicht handeln mag, kauft in Festpreisläden.
Zum Verhalten: Marokko ist muslimisch geprägt und zugleich an Besucher gewöhnt. In Städten ist die Kleidung entspannt, in Moscheen und kleineren Orten gilt Zurückhaltung. Moscheen dürfen von Nicht-Muslimen meist nicht betreten werden.
Zum Geld: Der Dirham darf offiziell nicht aus dem Land ausgeführt werden — was übrig bleibt, vor der Abreise zurücktauschen.