Kos: Asklepieion, Festung und die Platane
Mit dem Leihrad vier Kilometer zur antiken Heilstätte und zurück in die Stadt zur Johanniterburg.
Tour ansehenDie Heilstätte am Hang, an der die Medizin als Wissenschaft begann — und in der Stadt der Baum, unter dem Hippokrates gelehrt haben soll.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 7 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Asurnipal · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsAntike Heilstätte auf drei Terrassen mit Blick über die Felder bis zur türkischen Küste.
©Foto: Asurnipal · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEin Baum, unter dem Hippokrates gelehrt haben soll, eine Johanniterfestung daneben — und eine Altstadt, die nach dem Beben von 1933 neu entstand.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 45 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Kos ist Reedehafen, also beginnt der Tag mit dem Tender. Danach zehn Minuten mit dem Taxi hinaus zum Asklepieion.
Die Anlage steigt in drei Terrassen einen Hang hinauf: unten die Thermen und Empfangsräume, in der Mitte Altar, Tempel und die eisenhaltige Quelle, die als heilkräftig galt, oben der große dorische Haupttempel. Gegründet im 4. Jahrhundert vor Christus, kurz nach dem Tod des Hippokrates, der auf Kos geboren wurde und dessen Schule den Ort prägte — der Gedanke, Krankheiten hätten natürliche statt göttliche Ursachen, stammt von ihm.
Von oben sieht man über Kiefern und Zypressen auf die Stadt, das Meer und die türkische Küste, vier Kilometer entfernt. Die Ruhe erklärt, warum man Kranke hierherbrachte. Zwei Stunden mit Anfahrt.
Zurück in der Stadt die Platane des Hippokrates, deren Äste auf Stützen ruhen — 500 Jahre alt und damit zu jung für die Legende, aber vermutlich am richtigen Ort. Daneben die Johanniterfestung von 1450, in deren Mauern antike Säulen stecken, und mitten im Ort das Ausgrabungsfeld der römischen Stadt: Es wurde nach dem Erdbeben von 1933 freigelegt, und die neue Stadt entstand drumherum.
Zeitrechnung: dreieinhalb Stunden ab Tender.
Praktisch: Tenderzeiten einplanen. Wenig Schatten auf den Terrassen, feste Schuhe für die Treppen.
Mit dem Leihrad vier Kilometer zur antiken Heilstätte und zurück in die Stadt zur Johanniterburg.
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