Das Dorf Boca da Valeria
Stelzenhäuser, eine Kirche, eine Schule — und Bewohner, die ihre Besucher erwarten.
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Ein Dorf mit rund 80 Einwohnern am Amazonas — der ungewöhnlichste Anlauf dieser Route, und einer, der Fragen aufwirft.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Boca da Valeria unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Die Tenderboote landen an einem hölzernen Steg am Flussufer. Vom Anleger führt ein Weg durch das Dorf; weitere Infrastruktur gibt es nicht.
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Diese Ziele lassen sich von Boca da Valeria aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Stelzenhäuser, eine Kirche, eine Schule — und Bewohner, die ihre Besucher erwarten.
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Anderthalb Stunden in einem Dorf mit 80 Einwohnern, das mehrmals im Jahr ein Kreuzfahrtschiff …
Tour ansehenBoca da Valeria ist kein Hafen und keine Stadt. Es ist ein Dorf mit etwa 80 Einwohnern am Ufer des Amazonas, das mehrmals im Jahr von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird.
Das Schiff ankert im Fluss, Tenderboote bringen die Gäste an einen hölzernen Steg. Am Ufer stehen ein paar Häuser auf Stelzen, eine Kirche und eine Schule.
Die Bewohner empfangen die Gäste: Kinder zeigen Faultiere, Papageien oder junge Kaimane und lassen sich damit fotografieren. Familien öffnen ihre Häuser. Es werden Schnitzereien und Ketten verkauft.
Für ein Trinkgeld — meist ein oder zwei Dollar — bekommt man das Foto.
Dieser Anlauf wird kontrovers gesehen, und das gehört hierher:
Dafür spricht: Das Geld bleibt im Dorf und ist für die Bewohner eine wesentliche Einnahmequelle. Sie haben sich für diese Besuche entschieden und organisieren sie selbst.
Dagegen spricht: Es ist ein Besuch, bei dem wohlhabende Reisende durch ein sehr armes Dorf gehen und dessen Bewohner fotografieren. Wer das unangenehm findet, hat gute Gründe.
Ein praktischer Hinweis, wenn man geht: Kleingeld in Dollar mitnehmen und für Fotos etwas geben. Kinder nicht ohne Zustimmung der Eltern fotografieren. Und keine Süßigkeiten verteilen — zahnärztliche Versorgung gibt es hier nicht.
Anderthalb bis zwei Stunden. Mehr gibt der Ort nicht her, und das ist ehrlich gemeint.
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Hafen entdeckenEin Dorf mit rund 80 Einwohnern am Amazonasufer: Stelzenhäuser, eine Kirche, eine Schule. Bewohner zeigen Tiere und verkaufen Kunsthandwerk.
Ja. Für Fotos mit Kindern oder Tieren wird ein bis zwei Dollar erwartet, und das Geld bleibt im Dorf. Kleingeld mitnehmen — gewechselt wird nicht.
Er wird kontrovers gesehen. Das Geld ist für die Bewohner eine wesentliche Einnahme, und sie organisieren die Besuche selbst. Zugleich gehen wohlhabende Reisende durch ein sehr armes Dorf. Beides stimmt.
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